Mein Farbenbuch oder Die Farben der Welt

Das farbige Bilderbuch enthält Aquarelle und Geschichten, in denen die sieben Regenbogenfarben nach und nach erscheinen. Ihre Erlebnisse sind einfach und schon für Kinder ab dem 4./5. Lebensjahr geeignet.                       

Die Geschichten können vorgelesen werden und damit sich die Kinder während des Zuhörens die Bilder ganz in Ruhe betrachten können, sind sie nochmals auf einem gesonderten Blatt beigefügt.

Weil sich bisher noch kein Verlag gefunden hat, liegt es (nur) als CEWE-Fotobuch vor.

                                                                     

ROT, ORANGE, GELB und GRÜN

sind im Regenbogen drin.

BLAU und INDIGO geht's weiter

auf der Regenbogenleiter.

Und zum Schluss das VIOLETT -

SIEBEN FARBEN sind komplett.



In den meisten Büchern und Farbgeschichten werden den Kindern die Grund-, Misch- und Komplementärfarben und auch der Farbkreis erklärt. Weil es darin um Wissensvermittlung geht, ist das für Kinder ab dem siebten, achten Lebensjahr gut geeignet.
Jüngere Kinder erleben die Welt um sich herum aber noch als ganze Einheit. Sie fühlen sich untrennbar mit den Dingen und Erscheinungen verbunden: mit anderen Menschen, mit Tieren, Bäumen, Sträuchern und Blumen, mit Bergen und Steinen, mit dem Wasser, dem Wind, der Wiese, dem Sand, mit Sonne, Mond und Sternen. Und wie können sie über einen Regenbogen staunen!

Wenn Kinder ab einem Alter von vier bis fünf Jahren mittags nicht mehr schlafen, beginnt für sie ein Tag ein überschaubarer Zeitraum zu werden. Die Sonne geht auf, es wird es hell und der Tag beginnt. Geht sie unter, wird es dunkel, der Tag geht zu Ende und die Nacht beginnt. So einfach ist das noch. Aus der Perspektive des Kindes wandert die Sonne über den Himmel – es ist das geozentrische Weltbild, welches unser Denken bis Kopernikus lange Jahrhunderte bestimmte.

In meiner Geschichte leben die Farben in den Naturerscheinungen. Sie reden miteinander und es geschieht etwas. Dadurch offenbart sich dem Kind die Verschiedenheit der Farben.
Das Gelb ist hell und strahlend. Es bringt jeden Morgen Licht und Klarheit in die Welt. Das Rot ist feurig, dynamisch und kräftig und manchmal voreilig, wodurch es sich mehr in den Vordergrund „drängelt“ als das Gelb. Und wenn sich beide vereinigen, entsteht etwas ganz Neues, das goldene Orange! Ist das nicht ein Wunder? Dahinter steckt die Farbenlehre Goethes: Farben entstehen aus Licht und Finsternis, was bei Gelb (Licht) und Blau (Finsternis) im Grün am deutlichsten in Erscheinung tritt.
Kinder freuen sich über Verwandlungen, denn sie selbst verwandeln sich so rasch wie nie wieder in ihrem Leben. Es kommt ihnen „bekannt“ vor. Und deshalb können sie sich mit den Farben freuen, mit ihnen staunen, sich wundern und traurig sein.
Haben die Kinder die Farben auf diese Art und Weise kennen gelernt, beginnen sie, sie überall „zu finden und zu erkennen“. Es ist ein natürlicher Lernprozess, welcher aus dem Ganzen der Naturerscheinungen hinüberführt in eine differenzierte, liebevolle Wahrnehmung der Welt.



       Kontakt

 

       Bärbel Kahn

       Praxis für Dyskalkulie und

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