Einschulungsalter - Neues Schulgesetz in Niedersachsen

13. April 2018

Im Februar 2018 beschloss die SPD/CDU geführte Landesregierung Niedersachsens ein neues Schulgesetz, worin u.a. beschlossen wurde, den Eltern eine flexible Einschulung zu ermöglichen.

Wird ein Kind zwischen Anfang Juli und Ende September 6 Jahre alt, muss es nicht mehr automatisch eingeschult werden. Die Eltern können nun selbst entscheiden, ob ihr Kind schon beschult werden oder noch ein Jahr in der Kindertagesstätte oder zu Hause bleiben kann.

Dazu müssen die Eltern bis zum 1. Mai (Stichtag) bei der jeweiligen Schule einen Antrag stellen. Eine medizinische Untersuchung ist nicht mehr erforderlich!

 

Ich freue mich sehr über diesen Beschluss und hoffe, dass möglichst viele Eltern sich zu einer Rückstellung entschließen.

Warum freue ich mich so?

Zum einen ermöglicht es endlich mehr Selbstbestimmung für die Eltern,

zum andern schaue ich auf die Kinder.

Das biologische Alter weicht immer häufiger vom Entwicklungsalter ab, wodurch viele Kinder gleich bei der Einschulung in eine Überforderungssituation geraten. Allerlei Überprüfungen, Tests, Förderunterricht in der Schule und überhaupt Unverständnis für die Schwierigkeiten in der Schule stürmen auf die Kinder ein. Zuletzt, wenn alles nicht wirklich hilft, bekommen sie vom Jugendamt eine Therapie bewilligt, d.h. es werden nach einem langen Bewilligungsverfahren die Therapiekosten übernommen.

Das neue Gesetz ermöglicht es den Eltern, ihrem Kind für seine Entwicklung mehr Zeit einzuräumen - einfach ein Jahr länger Kind sein zu dürfen, wahrscheinlich gut in die 1. Klasse zu starten und keine Therapie zu brauchen.

Weitere Informationen beim neuen Schulgesetz!!!

       Kontakt

 

       Bärbel Kahn

       Praxis für Dyskalkulie und

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