Entwicklungsorientierter Ansatz

In meiner Arbeit steht die gesunde Entwicklung des Kindes im Vordergrund. Fühlt sich ein Kind körperlich und seelisch wohl, ist es auch bereit zum Lernen und beginnt sein Potenzial zu entfalten.

 

Das Wissen über die Entwicklungsschritte des Menschen, körperlich und seelisch-geistig, sowie meine pädagogischen und therapeutischen Erfahrungen bilden die Grundlage meiner Tätigkeit. Seit mehr als 15 Jahren begleite ich Kinder und Jugendliche in Einzelsituationen ein Stück weit auf ihrem Lebensweg. Schreiben, Lesen und/oder Rechnen zu erlernen fällt ihnen schwer.

Sehr oft sind sie zu früh eingeschult worden. Die Kinder sind noch nicht fähig, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen, rein wissensmäßig manche schon!

Viele Kinder beginnen, sich auffällig zu verhalten, Mädchen reagieren mehr zur stillen, in sich zurückgezogenen Träumerin, Jungen häufiger zum unruhigen Störenfried, zum Klassenkasper. Deshalb bekommen viele Jungen, aber auch Mädchen, Ritalin, damit sie ruhiger werden und in der Schule „funktionieren". Das ist schlimm!

Diese Unruhe, bekannt als ADHS oder Aufmerksamkeitsstörung, ist eine Konzentrationsschwäche, oft verursacht durch eine unausgereifte, instabile Körperdominanz, d.h. sie ist struktureller Natur.

Um sich konzentrieren zu können, muss die Dominanz auf einer Körperseite stabil sein. Dann fühlt man sich in sich selbst wohl. Deshalb arbeite ich mit vielen Kindern zuerst daran; Konzentration stärkende Übungen schließen sich an.

Eine Verbesserung der Konzentration wirkt sich schon bald auf die Merkfähigkeit aus - es bleibt "mehr hängen"! Dadurch verbessern sich die Leistungen in der Schule und das Selbstvertrauen des Kindes wächst. Es wird selbstsicherer und beginnt schulische Aufgaben als Herausforderungen zu erleben.

In meiner Arbeit muss ich darauf bauen, dass sich Eltern, Lehrer und auch das Kind als Partner verstehen. Für den Therapieerfolg müssen alle ihren Teil beitragen. Das Kind lässt sich durch mich führen und erübt Fähigkeiten, die die Grundlage für das Aneignen von Fertigkeiten bilden. Es muss auch mitmachen wollen!!

Die Eltern gehen meinen Empfehlungen nach und lassen, z. B. wenn Kinder Problemen beim Sehen haben, eine Sehannalyse machen oder anderes. Auf der Grundlage solch externer, spezieller Untersuchungen kann ich dann dem Kind in der geeigneten Weise helfen.

 

       Kontakt

 

       Bärbel Kahn

       Praxis für Dyskalkulie und

       Legasthenie

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